Romantic picnic in the vineyards – an Abbadia bucket list experience.

Die ultimative Toskana-Bucket-List für Paare

35 Insider-Tipps rund um das Val d’Orcia

Bucket Lists sind beliebt.

Das Problem? Oft von Leuten verfasst, die nur kurz vor Ort waren, ergänzt mit Google Suche, künstlich auf 50 Punkte gestreckt, damit sie möglichst viele online Klicks sammelt.

Diese hier ist anders.

Wir leben hier. Wir haben alles auf diese Liste selbst erlebt. Manche Dinge immer wieder. Als Gastgeber im ABBADIA WINE RELAIS teilen wir hier unsere liebsten Val d’Orcia Fotospots und persönlichen Kraftorte.

Das ist unsere persönliche Bucket List für die Toskana – für Paare und für Momente, die bleiben. Ehrlich, direkt, unvergesslich.

Wie ihr diese Liste nutzt

Wir haben alles in Kategorien sortiert: Landschaften, Städte, Wein, Kulinarik, Abenteuer, Wellness, Kultur, Romantik. So könnt ihr gezielt suchen, was euch anspricht.

Jedes Erlebnis beurteilen wir anhand von fünf Punkten:

  • Was es ist (kurz und klar)
  • Warum es besonders ist (unser Eindruck, kein Marketing)
  • Aufwand (von leicht bis anspruchsvoll)
  • Beste Zeit (damit ihr planen könnt)
  • Unsere Meinung (der ehrliche Teil)

Springt direkt zu dem, was euch anspricht. Ignoriert den Rest.

Das ist eure Zeit. Das ist eure Reise. Eure Toskana-Momente.

Die ikonischen Landschaften

1. Cappella della Madonna di Vitaleta

Was es ist: Eine winzige Kapelle auf einem Hügel, flankiert von Zypressen. Vielleicht der meistfotografierte Ort der Toskana.

Warum es besonders ist: 360-Grad-Blick über das Val d’Orcia. Fast zu perfekt, um wahr zu sein. Bis ihr selbst dasteht und merkt: echt erlebt schlägt jedes Foto. Immer.

Aufwand: Leicht zu erreichen. Hinfahren, kurzer Spaziergang, fertig.

Beste Zeit: Sonnenaufgang oder goldene Stunde. Mittags: flaches Licht, voller Menschen.

Unsere Meinung: Unbedingt hin. Auch wenn ihr das Bild tausendmal gesehen habt – live ist es etwas anderes.

2. I Cipressi di San Quirico d'Orcia

Was es ist: Ein Kreis aus Zypressen inmitten von Weizenfeldern. Inbegriff der ikonischen Toskana-Landschaft.

Warum es besonders ist: Es fühlt sich still an, fast ehrfürchtig — als wäre es mit einer tieferen Bedeutung gepflanzt worden, nicht bloss fürs Auge.

Aufwand: Leicht. Von der Straße sichtbar, kurzer Spaziergang näher ran.

Beste Zeit: Morgens. Goldenes Licht, Touristen schlafen noch.

Unsere Meinung: Perfekt für eine Morgenwanderung durch die Hügel des Val d’Orcia. Kann auch mit Vitaleta kombiniert werden.

3. Die Zypressenallee bei Palazzo Massaini

Was es ist: Eine S-förmige Straße gesäumt von Zypressen, die zu einem Landpalazzo aus dem 15. Jahrhundert führt. Wir sagen nur: Das Motiv fürs Toskana-Pinterest-Board.

Warum es besonders ist: Es ist Toskana in Reinform. Einfach, schön, beeindruckend.

Aufwand: Leicht zu erreichen. Vorbeifahren, stoppen, fotografieren.

Beste Zeit: Später Nachmittag. Das Licht fängt die Kurven perfekt ein.

Unsere Meinung: Wunderschön – und berühmt. Wahrscheinlich überfüllt. Trotzdem sehenswert.

4. Campi Elisi - Die Gladiator-Felder

Was es ist: Sanfte Hügel, vereinzelte Zypressen, und eine Aussicht, die alles verstummen lässt: Das Val d’Orcia.

Warum es besonders ist: Hier ist Russell Crowe durch dieses Tal gegangen. Filmreif, ja – und auch in echt einfach nur spektakulär.

Aufwand: Leicht erreichbar. Etwas unterhalb von Pienza, ein kleiner Spaziergang.

Beste Zeit: Goldene Stunde.

Unsere Meinung: Ob ihr die Szene kennt oder nicht – die Landschaft ist einfach filmreif.

5. Crete Senesi - Die Mondhügel

Was es ist: Charakteristische Lehmhügel, südlich von Siena. Roh, bizarr, unverwechselbar.

Warum es besonders ist: Wie nichts anderes in der Toskana. Mutet ausserirdisch an.

Aufwand: Leicht bis moderat. Am besten mit dem Auto. Kleine Stopps einplanen.

Beste Zeit: Im Sommer, wenn die Vegetation trocken ist, wirkt alles dramatisch und perfekt.

Unsere Meinung: Oft übersehen, zu Unrecht. Die Crete Senesi sind wild, fremd, einzigartig. Fahrt von Asciano Richtung Siena. Es fühlt sich zwischenzeitlich wie auf einem anderen Planeten an.

Die historischen Städte

6. Pienza – die perfekte Stadt

Was es ist: Die «ideale» Renaissance-Stadt, entworfen von Papst Pius II. als utopisches Gegenmodell zur mittelalterlichen Enge. Alles ist im richtigen Maß. Nichts zu viel, nichts zu wenig.

Warum sie besonders ist: Perfektion im Miniaturformat. Ihr könnt die ganze Stadt in 30 Minuten durchlaufen, aber das Flair lädt zum Verweilen ein.

Aufwand: Leicht. Eine der wenigen flachen Städte. Außerhalb parken, reinspazieren.

Must-do: Pecorino probieren, Panorama-Spaziergang über die Stadtmauer, Mittagessen in La Terrazza del Chiostro mit spektakulärem Blick auf den Vulkan Monte Amiata.

Unsere Meinung: Intim genug, um persönlich zu wirken. Schön genug, um sprachlos zu machen. Vormittag rein, früher Nachmittag raus. Ein perfekter Halbtag.

7. Montepulciano – die edle Weinstadt

Was es ist: Eine mittelalterliche Hügelstadt berühmt für ihren Vino Nobile. Steile Straßen, Renaissance-Paläste, unterirdische Weinkeller.

Warum sie besonders ist: Größer, lauter, lebendiger. Mehr Geschäfte, mehr Restaurants, mehr Weinkeller. Die Hauptpiazza mit ihren beeindruckenden mittelalterlichen Palazzi.

Aufwand: Mittel. Steiler Aufstieg vom Parkplatz bis nach ganz oben.

Must-do: Weinverkostung in Cantina Talosa oder De‘ Ricci (jahrhundertalte Keller direkt unter der Piazza Grange). Espresso mit Kuchen im Caffè Poliziano. Mittagessen in der ‚Osteria del Borgo’ auf der Terrasse mit Aussicht.

Unsere Meinung: Geht hoch, auch wenn es anstrengend ist. Es lohnt sich. Die Stadt ist belebt, vielseitig, und die Weinkeller gehören zu den beeindruckendsten der Region – vor Jahrhunderten von Hand in den Fels geschlagen.

8. Montalcino – die Wiege des Brunello

Was es ist: Montalcino ist weniger verspielt. Eine befestigte Stadt mit weitem Blick, klaren Linien – und einem großen Namen.

Warum sie besonders ist: Der Grund, warum man hierherkommt, ist einfach: Brunello di Montalcino. Einer der größten Weine Italiens. Punkt.

Aufwand: Leicht. Kompakte Stadt, Parkplatz außerhalb der Mauern.

Must-do: Weinverkostung in der Fortezza (Burg mit Panorama-Weinbar). Mittagessen in der Alle Logge di Piazza. Eine Flasche Brunello kaufen, die ihr eigentlich nicht kaufen wolltet – und es trotzdem tut.

Unsere Meinung: Pflichtprogramm für Weinliebhaber. Wenn Wein euch nicht viel sagt, nutzt den Tag lieber für Siena.

9. Siena - das zeitlose Meisterwerk

Was es ist: Siena ist eine der schönsten Städte Italiens. Heimat des weltbekannten Palio-Pferderennens. Perle der Kunst und Geschichte. Und sie ist nicht klein, benötigt Zeit.  

Warum sie besonders ist: Die Piazza del Campo ist wie kein anderer Platz der Welt — muschelförmig, abschüssig, eindrücklich. Der Dom ist überwältigend – von innen wie aussen. Die Atmosphäre einzigartig: dicht, alt, lebendig.

Aufwand: Mittel. Ganztagesausflug. Stellt euch auf lange Fussstrecken ein.

Must-do: Einen Kaffee an der Piazza bestellen und dem bunten Treiben zusehen. Sich in den verwinkelten Gassen verlieren. Den Dom besichtigen – allein der Marmorboden ist es wert.

Unsere Meinung: Siena ist spektakulär, etwas anstrengend. Wenn ihr zeitlich nur eine große Stadt schafft, dann definitiv diese. Ein Muss.

10. San Gimignano- das mittelalterliche Manhattan

Was es ist: Vierzehn hohe, schmale Türme, sichtbar von weit her. San Gimignano sieht aus wie aus einem Tolkien Fantasy-Roman.

Warum es besonders ist: Die Skyline ist wirklich einzigartig. Die Stadt selbst wunderschön.

Aufwand: Leicht bis moderat. Touristisch. Im Sommer sehr überfüllt.

Must-do: Besteigt den Torre Grossa für die Aussicht. Holt euch ein Gelato beim Weltmeister Dondoli. Mittagessen im La Mandragola. Lauft einmal über die Stadtmauern.

Unsere Meinung: Wunderschön, aber sehr touristisch. Geht früh morgens (vor 9 Uhr) oder am späteren Nachmittag, um die Stosszeit zu vermeiden.

11. Montefollonico - unser Nachbarsdorf

Was es ist: Montefollonico steht in keinem Hochglanz-Guide. Und genau das ist der Punkt. Ein winziges Dorf, kaum verändert, kaum besucht. Tolle Aussicht nach Montepulciano, den Lago Trasimeno, Pienza und Montalcino.

Warum es besonders ist: Es ist authentisch, ruhig, unberührt. Die Art von Ort, wo alte Männer am Dorftor Karten spielen.

Aufwand: Leicht. 5 Minuten von ABBADIA.

Must-do: Espresso in der Bar Sport. Vin Santo Verkostung in der Cantina Innocenti. Mittagessen im 13 Gobbi. Bei Sonnenuntergang die Mauern entlanggehen.

Unsere Meinung: Echtes Toskana-Gefühl. Null Menschenmassen. Pure Magie. Ein Geheimtipp in der Toskana, fernab der Touristenbusse.

Die Wein-Erlebnisse

12. Ein echtes Weingut besuchen

Was es ist: Nicht die großen und berühmten Namen. Besucht einen Familienbetrieb. Am besten biologisch. Ihr geht durch die Reben, besichtigt den Keller, dann gibt’s ein Glas in der Hand. Der Winzer steht immer daneben und erzählt.

Warum es besonders ist: Echte Gespräche, echte Geschichten, guter Wein.

Aufwand: Leicht mit Auto erreichbar. Im Voraus buchen. Plant 1.5-2 Stunden ein.

Wo: Innocenti (Montefollonico), Le Bèrne (Cervognano), Poggio del Moro (Chiancano).

Unsere Meinung: Lasst die großen kommerziellen Namen aus. Es die kleinen Weingüter mit Seele und Charakter.

13. Brunello dort trinken, wo er herkommt

Was es ist: Brunello di Montalcino dort zu trinken, wo er entsteht, macht den Unterschied. Die Aussicht. Die Atmosphäre. Die Zeit, die in jeder Flasche steckt.

Warum es besonders ist: Brunello ist kein Alltagswein. Er ist komplex, schwer und – teuer.

Aufwand: Leicht mit dem Auto erreichbar. Viele Tasting-Optionen in der Stadt.

Wo: Fortezza (entspannt, mit Aussicht), Enoteca Osticcio (grosse Auswahl). Wer tiefer einsteigen will, bucht eine Verkostung bei einem Weingut außerhalb der Stadt.

Unsere Meinung: Macht es einmal. Brunello ist wirklich besonders. Teuer, aber unvergesslich.

14. Vino Nobile verkosten unter der Stadt

Was es ist: Einige Weinkeller in Montepulciano liegen unterhalb der Stadt. Ihr steigt Treppen hinab, durch dicke Mauern, in Räume, die Jahrhunderte alt sind. Der Wein reift, feucht, kühl, still.

Warum es besonders ist: Vino Nobile ist eleganter, leiser als Brunello – aber nicht weniger charakterstark. Der Besuch der Keller fühlt sich an wie eine Zeitreise.

Aufwand: Moderat, da die Keller im obersten Stadtteil liegen. Spontane Verkostungen sind möglich. Wir empfehlen dennoch, im Voraus zu buchen.

Wo: Cantina Talosa, De‘ Ricci in Montepulciano.

Unsere Meinung: Weniger vermarktet als Brunello, die gleiche Traube und mindestens genauso atmosphärisch.

15. Vin Santo – der Wein für danach

Was es ist: Vin Santo ist DER toskanische Dessertwein. Golden, honigsüß, manchmal nussig. In seltenen Fällen auch rot. Getrunken immer langsam, immer mit Genuss.

Warum es besonders ist: Vin Santo wird nicht einfach «gemacht». Die Trauben werden getrocknet, gepresst und in winzigen Fässern jahrelang gereift — oft fünfzehn Jahre oder mehr. Jede Familie macht ihn anders – niemand verrät alles.

Aufwand: Leicht.

Wo: In der Cantina Innocenti in Montefollonico. Wenn Vittorio einschenkt, hört zu. Er ist eine Legende – und sein Vin Santo auch.

Unsere Meinung: Ihr könnt die Toskana nicht verlassen, ohne vorher einen richtigen Vin Santo getrunken zu haben.

Die kulinarischen Erlebnisse

16. Eine richtige Bistecca alla Fiorentina

Was es ist: Florentinisches T-Bone-Steak. Dick geschnitten, außen scharf angebraten, innen tief rubinrot. Kein Schnickschnack, nur drei Zutaten. Chianina Rind. Salz. Feuer.

Warum es besonders ist: Das ist kein Steak, das ist ein Ereignis. Ihr bestellt in Kilogramm –für mindestens zwei Personen.

Aufwand: Leicht. Den Tisch aber deutlich im Voraus reservieren.

Wo: L’Acquacheta in Montepulciano. Laut, überfüllt und absolut lohnenswert. Der Wirt Giulio belegt doppelt, also entweder um 19.30 oder um 21.00 buchen.

Unsere Meinung: Ein Muss für jeden Fleischliebhaber. Chaotisch, Tische werden geteilt, ihr werdet auf die Bedienung warten. Aber – ihr werdet noch Jahre später davon erzählen.

17. Frische Pici-Pasta

Was es ist: Die Pasta der Toskana schlechthin. Dick. Handgerollt. Ehrlich.

Warum es besonders ist: Pici ist keine elegante Pasta. Sie ist rustikal. Deftig. Sie hat Biss. Und genau das macht sie perfekt.

Wo: Simonetta im 13 Gobbi bereitet sie wunderbar zu. Ebenso Vittorio im Rosso Rubino in Montepulciano.

Unsere Meinung: Bestellt Pici mit Ragù bianco (Rind), Cinghiale (Wildschwein), Cacio e Pepe (Käse) oder Aglione (dieser riesige, milde lokale Knoblauch): Es ist immer einfach – und immer genau richtig.

18. Pecorino Tasting in Pienza

Was es ist: Pienza riecht nach diesem Schafskäse. Und das ist ein Kompliment.

Warum es besonders ist: Hier wird Pecorino hergestellt, seit Jahrhunderten. Frisch. Gereift. Mit Kräutern. Mit Trüffel. Jung, weich, alt und kristallin. Es gibt ihn in allen Variationen.

Aufwand: Leicht. Geht einfach in einen Laden. Lasst euch das Sortiment erklären. Verkostet.

Unsere Meinung: Verkosten endet immer im Kauf – akzeptiert es einfach. Dafür nehmt ihr ein Stück Urlaub mit nach Hause. Die gereiften Sorten eignen sich besonders gut zum Transport.

19. Ein toskanischer Kochkurs

Was es ist: Ihr knetet Teig. Rollt Pasta. Trinkt Wein. Lacht. Es geht nicht um Perfektion, sondern um den Moment zu zweit.

Warum es besonders ist: Es ist ein effektives Souvenir. Wenn ihr daheim wieder Pici kocht – dann bringt euch das zurück in die Toskana.

Aufwand: Leicht. Normalerweise Halbtag (mit Mittag- oder Abendessen). Im Voraus reservieren.

Unsere Meinung: Ideal für Regentage oder Paare, die gerne zusammen kochen. Wählt kleine Gruppen: mehr Zeit, mehr Wein, mehr Spass.

20. Trüffelsuche (Herbst)

Was es ist: Ihr streift mit einem Trüffelsucher durch den Wald. Leise. Konzentriert. Dann schlägt der Hund an, scharrt. Und da ist er: selten, erdig, wertvoll. Oft folgt im Anschluss ein gemeinsames Essen. Trüffel pur.

Warum es besonders ist: Natur, Waldluft und ein Hund, der weiß, was er tut. Ihr seid voller Spannung, den kostbaren Pilz zu finden.

Aufwand: Moderat. Mit dem Auto zum Wald. Dann zu Fuss.

Beste Zeit: Oktober bis November für weißen Trüffel. Schwarzer Trüffel gibt es quasi das ganze Jahr über.

Unsere Meinung: Es ist eine toskanische Tradition. Nicht günstig. Aber eine Erinnerung, die bleibt.

Die Wellness-Erlebnisse

21. Bagno Vignoni – der Dorfplatz aus Wasser

Was es ist: Stellt euch ein Dorf vor, dessen Herz kein Pflastersteinplatz ist – sondern ein dampfendes Thermalbecken. Historisch. Jahrhundertealt.

Warum es besonders ist: Es gibt keinen anderen Ort wie diesen. Ein Muss für jeden Nature Lover. Schon die Römer badeten hier. Heute sitzt ihr in einem Café am Beckenrand. Surreal und wunderschön.

Aufwand: Leicht. Parken, spazieren, bewundern.

Was man wissen sollte: Im geschützten Hauptpool ist Baden verboten. Aber es gibt verschieden Thermalbäder mit Infrastruktur sowie kostenlose natürliche Pools unterhalb des Dorfes.

Unsere Meinung: Eine der einzigartigsten Piazzas der Welt. Magisch. Unbedingt ein Besuch wert.

22. Bagni San Filippo - der weiße Wal

Was es ist: Ein schmaler Waldweg. Dann plötzlich: Natürliche heiße Quellen mit beeindruckenden weißen Kalkstein-Pools.

Warum es besonders ist: Kalkstein, der aussieht wie ein weisser Wal. Terrassen, Becken, kleine Wasserfälle. Warmes, schwefelhaltiges Wasser, das aus dem Felsen tritt.

Aufwand: Leicht. Kurzer Spaziergang zu den Pools.

Was man wissen sollte: Kostenlos. Kann an Wochenenden überfüllt sein. Manche Becken sind heiß, andere lauwarm. Ihr sucht euch euren eigenen Platz.

Unsere Meinung: Wild, frei, schön. Bringt ein Handtuch mit und zieht Schuhe an, die nass werden dürfen.

23. Terme di Saturnia – die grossen Kaskaden

Was es ist: Saturnia ist berühmt. Zu Recht. Warmes Wasser fließt über helle Kalksteinterrassen, Becken für Becken, wunderschönes Farbenspiel. Es gibt einen kostenfreien Bereich sowie ein angeschlossenes Luxus-Spa.

Warum es besonders ist: Die Cascate del Mulino sind wirklich atemberaubend — Dampf über den Becken. Der Geruch von Mineralien und Geschichte hängt in der Luft.

Aufwand: Leicht zugänglich. Mit dem Auto hinfahren, geniessen.

Was man wissen sollte: Gute zwei Fahrstunden von ABBADIA aus. Muss als Tagesausflug eingeplant werden. Das Luxus-Spa ist wirklich teuer.

Unsere Meinung: Vergesst das Spa. Besucht die öffentlichen Kaskaden und geniesst das warme Wasser unter freiem Himmel. Für Extra-Romantik nehmt ihr Wein mit.

Die Abenteuer-Erlebnisse

24. Heißluftballon über dem Val d'Orcia

Was es ist: Val d’Orcia von oben entdecken – bei Sonnenaufgang über die toskanischen Hügel schweben.

Warum es besonders ist: Ihr erlebt die Toskana auf eine neue Weise: unermesslich weit, offen, ohne Straßen, ohne Grenzen. Nach der Landung: mit Frühstück oder einem Glas Champagner. Und dieses erfüllende Gefühl, etwas Besonderes erlebt zu haben.

Aufwand: Moderat. Sehr früh aufstehen.

Was man wissen sollte: Sehr wetterabhängig und nicht günstig, EUR 250-350 pro Person.

25. Vespa-Tour durchs Val d'Orcia

Was es ist: Mit der Vintage-Vespa von Pienza nach San Quirico, dann weiter nach Bagno Vignoni und wieder zurück. Ein Espresso hier, ein Fotostopp dort. Alles ohne fixen Zeitplan, einfach anhalten, wo es gerade schön ist.

Warum es besonders ist: Wind im Haar, pure Freiheit, sehr italienisch.

Aufwand: Leicht, wenn man sich mit Mopeds auskennt.

Unsere Meinung: Pure Lebensfreude. Wenn ihr euch auf Rollern wohlfühlt, ist das eines der schönsten Erlebnisse überhaupt.

26. Reiten durch die toskanische Landschaft

Was es ist: Ihr reitet hoch zu Pferd durch Wiesen, Olivenhaine, vorbei an kleinen Dörfern, je nach Route entlang von Seeufern.

Warum es besonders ist: Zu Pferd verändert sich alles. Die Hügel scheinen größer. Die Geräusche leiser. Das Tempo entschleunigt.

Aufwand: Je nach Erfahrung. Unterschiedlich anspruchsvolle Routen und Gruppen.

Wo: Diverse Reitställe rund um Montepulciano und Pienza bieten geführte Ritte an.

Unsere Meinung: Perfekt für Pferdeliebhaber. Ein Ritt am Wasser bringt Abwechslung – und etwas spezielle Magie.

27. E-Bike Tour

Was es ist: Mit dem E-Bike durchs Val d’Orcia: von ABBADIA über Petroio, Pienza, Monticchiello, Montepulciano – und wieder zurück.

Warum es besonders ist: Ihr habt Bewegung an der frischen Luft, hört die Zikaden und Vogelstimmen und erkundet dabei die toskanische Landschaft. Die Hügel sind nach wie vor da. Aber mit Elektroschub tun sie nicht mehr weh.

Aufwand: Leicht bis moderat. Rund 50 km, 800 Höhenmeter, etwa 3–4 Stunden.

Unsere Meinung: Die perfekte Mischung aus Autofahren und Wandern. Ideal für einen halben Tag.

28. Via Francigena Wanderung

Was es ist: Wir nennen es «Gehen mit Geschichte». Ein Abschnitt der alten Pilgerroute, welche einst Canterbury in England mit Rom verband.

Warum es besonders ist: Die Wanderung von San Quirico d’Orcia nach Bagno Vignoni ist abwechslungsreich, mehrheitlich offen, wunderschön. Ihr wandert über Felder, Waldwege, begleitet von Weite und toskanischer Landschaft.

Aufwand: Moderat. Meist flach, dennoch einige Höhenmeter. Ein Weg etwa 7km lang.

Unsere Meinung: Eine unserer liebsten Wanderungen. Einfach. Erdend. Am Ende: Schuhe aus und Füsse in die warmen Quellen, bevor es wieder zurück geht. Auch mit Bus ab Bagno Vignoni.

Die kulturellen Erlebnisse

29. Der Duomo von Siena

Was es ist: Eine der spektakulärsten Kathedralen Italiens. Von außen schon beeindruckend. Von innen überwältigend. Schwarz-weißer Marmor, hohe Bögen, Licht, das durch die farbigen Fenster über glatten Stein wandert.

Warum es besonders ist: Der Boden. 56 Marmortafeln, eingelegt, erzählt wie ein stilles Buch. Szenen aus der Bibel, aus Mythen, aus Jahrhunderten. Es zieht den Blick automatisch nach unten.

Aufwand: Teil eines Siena-Tagesausflugs. Zur Hauptsaison Ticket unbedingt zum Vornherein online lösen, ansonsten drohen lange Wartezeiten in der Schlange.

Kosten: Pro Person EUR 15 für den vollen Zugang zu Dom, Bibliothek, Sakristei.

Unsere Meinung: Der Boden allein rechtfertigt einen Besuch. Muss man gesehen haben.

30. Abtei Sant'Antimo

Was es ist: Eine romanische Abtei in einem ruhigen Tal nahe Montalcino, umgeben von Olivenbäumen und Weinbergen. Schlicht. Perfekt proportioniert.

Warum es besonders ist: Die Atmosphäre. Die Akustik. Das Licht. Die Stille mit Tiefe. An manchen Tagen kann man dem gregorianischen Gesang der Mönche lauschen.

Aufwand: Leicht. Eine kurze, malerische Fahrt von Montalcino.

Unsere Meinung: Sant’Antimo ist kein Ort für Kunstliebhaber, glänzt nicht mit Prunk und farbigen Fresken. Es ist ein Ort der Präsenz. Leise. Zeitlos. Tief. Wir lieben es.

31. Orvieto in Umbrien

Was es ist: Eine einzigartige Hügelstadt in Umbrien, direkt südlich der Toskana.

Warum es besonders ist: Orvieto sitzt auf einem Tuffsteinfelsen, als hätte jemand die Stadt einfach dort abgestellt. Der Dom ist spektakulär — eine Fassade, die man nicht vergisst. Gold, Mosaik, Detail über Detail. Darunter: eine ganze Stadt im Untergrund. Tunnel, Brunnen, Keller. Geschichte zum Anfassen.

Aufwand: Moderat. Ganztagesausflug.

Unsere Meinung: Technisch gesehen nicht mehr Toskana, aber in einer Stunde gut zu erreichen. Definitiv die Fahrt wert.

Die romantischen Erlebnisse

32. Ein Private Sunset Dinner

Was es ist: Ein Tisch für zwei, draußen, mit weitem Blick über das Tal. Die Sonne steht tief, das Licht wird weich, die Landschaft beginnt zu glühen. Kein Lärm, keine anderen Gäste, kein Zeitdruck. Nur ihr, gutes Essen und dieser eine Moment, in dem der Tag langsam verschwindet.

Warum es besonders ist: Das ultimative Romantik-Erlebnis für Paare. Zur Krönung der Flitterwochen. Für den (ungeplanten) Heiratsantrag. Zur Feier des wichtigen Jahrestags. Oder einfach für den „Weil ich dich liebe“-Moment.

Aufwand: Leicht. Termin wählen. Wir kümmern uns um den Rest.

Unsere Meinung: Es ist ein Highlight auf ABBADIA. Vier Gänge. Unser Wein. Kerzen. Der Himmel als Kulisse. Viele Paare sagen uns später, dass sie genau diesen Abend vor Augen haben, wenn sie an ihre Reise zurückdenken. Bucht früh — wir brauchen diesen Vorlauf.

33. Toskanischer Sonnenaufgang

Was es ist: Einmal früh aufstehen. Noch bevor der Himmel Farbe bekommt. Ihr tretet nach draußen, die Luft ist kühl, die Welt schläft noch. Dann beginnt es: zuerst feuerrot, dann orange, schließlich dieses warme Gold, das langsam über die Hügel des Val d’Orcia streicht. Vögel beginnen zu singen, irgendwo schlägt eine Kirchenglocke. Manchmal liegt Nebel im Tal, wie ein Schleier, der sich langsam hebt.

Warum es besonders ist: Weil man es mit keinem Foto einfangen kann. Man muss dieses Naturschauspiel erleben. Am besten gemeinsam. Ihr werdet euch noch lange daran erinnern.

Aufwand: Leicht. Nur den Wecker stellen.

Unsere Meinung: Sarahs Favorit. Wir haben auf ABBADIA den perfekten Ort dafür. Wir bringen Decken, heißen Tee. Sonst nichts als Stille. Den Schlaf kann man nachholen – dieses Erlebnis nicht.

34. Sterne zählen

Was es ist: Nachts wird es hier wirklich dunkel. Kein Streulicht, kein Glühen am Horizont. Ihr legt euch draußen hin, schaut nach oben — und merkt plötzlich, wie nah der Himmel sein kann.

Warum es besonders ist: Die Sterne sind klar, hell, unendlich. Die Milchstraße unverkennbar. Man zeigt sich Sternbilder, lacht, dann verstummen Gespräche und man geniesst die Stille dieses Moments.

Aufwand: Leicht. Ihr müsst lediglich wach bleiben.

Unsere Meinung: Wir bringen Decken und eine Flasche Wein auf die Terrasse. Ihr bringt Zeit mit. Es fühlt sich ruhig an. Und gleichzeitig sehr verbindend. Magisch. Bleibt für immer.

35. Romantisches Picknick in den Weinbergen

Was es ist: Eine Decke im Gras. Frisches Brot, Pecorino, ein bisschen Salami, ein Glas Wein. Mehr braucht es nicht. Die Landschaft übernimmt den Rest.

Warum es besonders ist: Es ist diese Art von befreiender Schlichtheit, die so selten geworden ist. Kein Personal, keine Uhr, kein „die Rechnung bitte“. Nur ihr, umgeben von pittoresken Hügeln, Wildblumen und Weinbergen. Sowie Raum, Stille und Zeit.

Aufwand: Leicht. Lasst es uns einfach einen Tag im Voraus wissen.

Unsere Meinung: Die besten Erinnerungen entstehen oft nicht an Tischen mit weißen Decken, sondern dort, wo man barfuß im Gras sitzt und gemeinsam die Zeit vergisst.

Wie ihr diese Liste nutzt

Sie ist kein Pflichtprogramm und keine Checkliste.

Sie ist eine Inspiration.

Wenn ihr nur ein paar Tage in der Region habt, wählt nur einige wenige Punkte. Eine Stadt, eine Landschaft, ein romantisches Picknick. Mehr braucht es nicht. Lasst Platz für das Spontane. Für diesen einen Abend, der länger wird als geplant.

 

Tut das Gleiche, auch wenn ihr länger bleibt. Gebt euch Raum. Für Erkunden und Nichtstun. Für Tage, an denen ihr unterwegs seid — und für solche, an denen ihr einfach auf ABBADIA bleibt und die Ruhe geniesst.

Diese Liste darf euch nicht hetzen.

Das wahre Geheimnis einer guten Bucket List

Unter uns: Die besten Momente stehen nicht auf dieser Liste.

Es sind die ungeplanten.

Die Abzweigung, die ihr genommen habt, ohne zu wissen warum. Das kleine Lokal, in dem ihr gelandet seid, weil sonst alles geschlossen war. Der Sonnenuntergang, der euch auf der Heimfahrt anhalten liess.

Diese Liste soll euch Ideen geben. Der Rest? Den entdeckt ihr zusammen.

Sucht euch einen wunderschönen Ort, ein romantisches, Adults Only Hideaway wie ABBADIA.

Mit jemandem, den ihr liebt.

Und ausreichend Zeit, damit die Magie euch finden kann.

 

Das ist die echte Bucket List.

Bereit, loszulegen?

Schreibt uns. Erzählt uns, was euch zu uns bringt — die Landschaft, der Wein, das Essen, das Abenteuer. Oder einfach die Ruhe.

Wir helfen euch, eine perfekte Reise zu planen. Nicht zu viel, sondern genau genug.

Und wenn ihr hier ankommt, teilen wir mit euch all die Orte, die nicht auf dieser Liste stehen.

Die stillen. Die ungeplanten. Die, die wir für unsere Gäste aufheben.

Willkommen auf ABBADIA.

Willkommen zu eurer Bucket List.

ABBADIA WINE RELAIS
TUSCANY

Wir sind ein Silent Luxury Hideaway und Boutique-Weingut in der atemberaubendsten Gegend der Toskana, zwischen Pienza, Val d’Orcia und Montepulciano. Fünf Zimmer. 26 Hektar. Adults only. Biologisch seit 2009. Ideal für Paare, Naturliebhaber und Designbewusste. Wir sprechen Deutsch, Englisch, Französisch, Tschechisch, Italienisch – und die Sprache der Stille. Denn wahre Rückzugsorte flüstern.